Thermobecher-Test 2017 – 4 der besten Isolierbecher im Vergleich

Isolierbecher sind praktisch, umweltfreundlich und vielseitig. Auf Dauer schonen sie außerdem Deinen Geldbeutel und Du kannst sie auch mit Deinem Spezialkaffee befüllen, den es vielleicht nicht im Coffee Shop um die Ecke gibt. Deshalb finden wir, jeder sollte einen haben. Welcher genau Dein Becher sein könnte, verrät Dir unser Thermobecher-Test. Hier schauen wir genau hin – unter anderem auf Isolierleistung, Dichtigkeit, Material- und Verarbeitungsqualität und auf faire Produktionsbedingungen. Außerdem sagen wir Dir, worauf Du beim Kauf eines Thermobechers für unterwegs achten musst.

Test­sieger Thermobecher contigo West Loop
contigo West Loop
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Preis-Leistungs-Sieger Thermobecher Emsa Travel Mug
Emsa Travel Mug
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Thermos Travel Tumbler
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alfi isoMug Plus
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Was spricht für einen Thermosbecher als neuen Begleiter?

Begleiter ist auch gleich das Hauptstichwort, denn die Thermo-Trinkbecher sind überall mit dabei: im Büro, in der Uni, in Bus und Bahn, im Auto, beim Sport und in Deiner Freizeit. Egal wo Du bist, Du hast Dein heißes Getränk immer dabei. Welches das ist, diktiert nur Dein Gaumen.

Ob Coffee to go, eine heiße Schokolade oder ein guter Tee – in einem Isolierbecher sind sie alle gut aufgehoben. Das gilt übrigens nicht nur für Heißgetränke. Der Isolier-Trinkbecher hält im Sommer auch kalte Getränke kühl. Also rein mit (selbstgemachter) Limonade, Eistee oder Eiskaffee.

Möglich macht das eine spezielle Isolierung. Im Gegensatz zu Wegwerfbechern aus Pappe verfügen die Coffee-to-go-Becher über einen doppelwandigen Aufbau mit einem Vakuum. Da dieses Temperaturen schlecht leitet, bleibt Dein Kaffee to go entsprechend heiß. Und das, ohne dass Du Dir die Finger verbrennst.

So geschützt wandert Dein Getränk ab in die Tasche oder den Rucksack. Das alles kann auch jede Thermoskanne. Aber eines kann sie nicht: Dir den Trinkkomfort eines Kaffeebechers bieten. Der Isobecher kann genau das.

Und er spart Müll. Jede Menge sogar. Jede Stunde schmeißen wir in Deutschland unglaubliche 320.000 Einwegbecher weg. Da wird der wiederverwendbare Trinkbecher zum echten Öko-Thermobecher. Deinen Coffee to go kannst Du Dir auch in den Becher für unterwegs abfüllen lassen – oder einfach von zu Hause mitnehmen. Eine coole Aktion dazu haben wir übrigens auf Youtube gefunden.

Das spart im übrigen nicht nur Müll, sondern auch bares Geld. Etwa 20 Cent kostet ein Wegwerfbecher. Du kannst Dir also ausrechnen, ab wann sich Dein neuer Kaffeebecher to go lohnt.

Wenn Du kein Fan von Spülen von Hand bist, findest Du im mittlerem und oberem Preissegment außerdem viele spülmaschinengeeignete Kaffeebecher. Da das ein wichtiges Kriterium für den Nutzungskomfort ist, fließt das übrigens auch in das Ergebnis von unserem Thermobecher-Test ein.

Was spricht gegen einen Thermobecher to go?

Minuspunkte sammeln vor allem günstigere to-go-Becher. Hier verwenden die Hersteller häufiger minderwertige Materialien, um in der Produktion Kosten zu sparen. In der Folge können diese Thermos-Becher (unangenehm) riechen oder metallischen Geschmack erzeugen. Der Geruch stammt dann häufig von Weichmachern wie BPA. Höherpreisige Becher sind dagegen in der Regel BPA-frei. Die Investition lohnt sich also.

Billige Iso-Becher machen außerdem im Spüler oft keine gute Figur. Entweder vertragen sie die automatische Reinigung gar nicht oder Du musst zumindest den Deckel mit der Hand spülen.

Apropos sauber: Manche Kaffee-Thermobecher sind in der Reinigung echt fummelig. Also Augen auf beim Becherkauf. Du willst das gute Stück ja schließlich komplett sauber kriegen und dafür keine fünf Stunden brauchen.

Junge Frau mit Kaffee-Thermobecher

Der Thermosbecher – Darauf solltest Du beim Kauf achten

Willst Du Dir einen Thermobecher kaufen, solltest Du auf folgende Punkte achten:

  • Verbindung von Deckel und Becher
  • Mechanik zum Öffnen des Deckels
  • Materialien
  • Isolierfähigkeit
  • Nutzungskomfort

Deckel für Deinen Thermosbecher

Ist die Qualität der Verarbeitung oder des Materials im Bereich der Verbindung von Deckel und Trinkbecher schlecht, ist dieser nicht immer vollkommen dicht.
Grundsätzlich gibt es zwei Typen: Steckverbindung und Schraubverbindung. In der Regel bieten Dir Schraubverbindungen einen zuverlässigeren Auslaufschutz und sind komfortabler im Handling.
Eine Sonderform sind Silikondeckel, die es zum Stecken oder Schrauben gibt. Aufgrund ihrer Flexibilität halten diese Deckel den Termobecher zuverlässig dicht. Leider verschleißen sie schneller und dann ist Dein Kaffee-Thermobecher to go eben nicht mehr „to go“.

Öffnungsmechanismen für Deinen Kaffee-Thermobecher

Mechanismen zum Öffnen der Trinköffnung gibt es viele. Sie reichen von einer einfachen Klappe bis hin zu raffinierten, sehr komplexen Mechanismen. Einfache Lösungen punkten häufig mit einer geringeren Verschleißanfälligkeit und einem besseren Handling bei der Reinigung. Lässt sich der Mechanismus zum Reinigen einfach zerlegen und besitzt nicht zu viele Kleinteile, die ausfallen können, obliegt die Wahl des Öffnungsmechanismus‘ für Deinen Thermo-Kaffeebecher ganz Deinen Vorlieben, ohne dass Du Abstriche bei Haltbarkeit oder Komfort machen musst.

Materialien für Deinen Thermo-Trinkbecher

Ähnlich ist das beim Material. Kaufen kannst Du Kaffee-to-go-Becher aus:

  • Metall
  • Kunststoff
  • Keramik
  • Porzellan
  • Silikon

Günstige Coffee-to-go-Thermobecher aus Metall sind in der Regel aus billigen Legierungen gefertigt. Die können in Deinem Getränk eine unangenehme, metallische Geschmacksnote hinterlassen. Einige Trinkbecher rosten sogar. Kaffee-Thermobecher aus den höheren Preissegmenten bestehen in der Regel aus rostfreiem Edelstahl. Edelstahl-Thermobecher sind robust, bruchfest und hinterlassen in Deinem Kaffee oder Tee auch keinen fiesen Geschmack.

Kunststoffe sind ein beliebtes Material für Thermobecher to go, denn sie sind günstig, und leicht sowie beliebig form- und einfärbbar. In der Materialqualität weisen die Isobecher aus Kunststoff aber große Unterschiede auf. Billige Thermo-Kaffeebecher to go enthalten mitunter BPA oder andere Weichmacher.
Ein Indikator für Weichmacher im Plastik: ein typischer Kunststoffgeruch. Besser sind Becher aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE). Diese Kunststoffe sind lebensmittelecht, geruchlos, hautverträglich und enthalten grundsätzlich kein BPA. Natürlich haben wir in unserem Isolierbecher-Test auch einen Blick auf die Weichmacher geworfen.

Besonders edel und hochwertig sind Thermo-Trinkbecher aus Keramik oder Porzellan. Ihr Vorteil: Sie sind absolut chemiefrei. Allerdings überleben sie einen Sturz oder heftigere Stöße nicht. Die Bruchgefahr ist bei der Nutzung dieser to-go-Thermobecher von allen Materialien am größten.

Silikon schließlich ist kein Rohstoff für einen ganzen Kaffeebecher to go. Nur die Deckel werden aus dem elastischen Material gefertigt. Billige Deckel sind oft dünner und glänzen daher mit einer begrenzteren Lebenszeit als Deckel hochpreisiger Trinkbecher. Billiges Silikon kann außerdem noch mit Restchemikalien aus der Herstellung versetzt sein. Hochwertige Silikone sind getempert. Bei diesem Vorgang verflüchtigen sich solche Reste.

Wichtig im Thermobecher-Test: Die Isolierfähigkeit

Wenn er nicht warm (oder eben kalt) hält, hat der Thermobecher to go seinen Zweck verfehlt. Wie lange er jedoch die gewünschte Temperatur behält, kann sehr unterschiedlich sein. Willst Du nur einen heißen Kaffee auf dem kurzen Weg ins Büro genießen oder eine eiskalte Schorle beim Stadtbummel, dann reichen Dir wenige Stunden gute Isolation. Weiterer Pluspunkt bei heißen Getränken aus einem solchen Thermo-Trinkbecher: Dein Getränk hat schneller eine trinkbare Temperatur.

Willst Du allerdings Deinen Trinkbecher auf Tagesausflüge oder ausgedehnte Wanderungen mitnehmen, sollte er Dein Getränk auch entsprechend lange warm oder kalt halten. Die Angaben über die Isolierfähigkeit findest Du in der Regel in den Herstellerangaben und kannst so schon einmal vorselektieren, welche Isoliertasse für Deine Zwecke in Frage kommt.

Auf dieses zentrale Merkmal haben wir daher auch bei jedem unserer Test-Thermobecher ein besonderes Auge geworfen.

Frau trinkt aus einem Thermobecher

Thermobecher to go – Der Nutzungskomfort

Die beste Qualität und das schönste Design helfen alles nichts, wenn Dich die Handhabung bei Deinem Kaffee-Thermobecher wahnsinnig macht oder der Thermosbecher einfach unpraktisch für Deine Zwecke ist. Wichtig ist hier besonders, wie einfach Du den Isolierbecher öffnen und schließen kannst. Brauchst Du beide Hände oder reicht eine? Musst Du den Becher manuell wieder verschließen oder handelt es sich um einen sogenannten AUTOSEAL Thermobecher, der sich automatisch verschließt, wenn Du ihn abstellst?

Überlege Dir also vorher, in welchen Situationen Du den Becher nutzen willst. Fährst Du zum Beispiel mit dem Bus zur Arbeit, hast Du beide Hände für das Öffnen und schließen des Thermo Mugs frei. Fährst Du dagegen mit dem Auto, ist es wesentlich praktischer, wenn Du ihn mit einer Hand öffnen kannst und er sich automatisch wieder schließt, wenn Du ihn in die Halterung stellst.

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Trinkbecher für zu Hause und unterwegs

Termobecher erobern immer mehr Haushalte. Dabei nimmt nicht jeder sie mit vor die Tür.

Thermosbecher zu Hause

Vielleicht arbeitest Du ja im Home Office und willst nicht, dass Dein geliebter Kaffee kalt wird, während Du an einem spannenden Projekt arbeitest. Dann ist der Kaffee-Thermobecher eine praktische Lösung fürs heimische Büro. Bei der Auswahl bist Du hier viel freier. Der Tropf- und Auslaufschutz ist für Dich unerheblich. Du trägst Deinen Kaffee-Isolierbecher ja nicht in der Tasche spazieren. Du kannst Deinen Thermo-Trinkbecher also ganz nach Deinen persönlichen Vorlieben auswählen, was Design und Komfort angeht.

Der Thermobecher to go

Unterwegs sieht das schon anders aus. Da muss der Coffee-to-go-Thermobecher 100% tropf- und auslaufgeschützt sein. Nichts ist schließlich lästiger als nasse Kaffeeflecken in der Tasche.

Auch das Design bekommt hier eine neue Bedeutung und muss zur Situation passen. Nimmst Du Deinen to-go-Thermosbecher beispielsweise mit auf die Arbeit in einer Bank, sehen ihn Deine Kunden auf Deinem Schreibtisch. Er muss also ins seriöse Bild passen. Machst Du nach Feierabend aber mehr einen auf sexy Fitnessbunny im Studio, darf der Becher gern knallige Farben und ein auffälliges Design haben.

Außerdem musst Du aus der Thermotasse mit Deckel auch dann noch kleckerfrei trinken können, wenn der Untergrund sich bewegt – also beispielsweise im Auto, im Bus oder in der Bahn. Es wäre schließlich ärgerlich, wenn sich der heiße Kaffee bei einem Schlagloch oder einer Vollbremsung gleich über Dich und Deinen Sitz ergießt.

In unserem Thermobecher-Test schauen wir also auch ganz genau hin, wie praktisch Dein neue Begleiter unterwegs wirklich ist.

Thermobecher – Test für unterwegs

Du erwischt das größte Schlagloch auf der Straße, jemand rempelt Dich an, Dein Kaffee-Thermobecher fällt runter oder jemand schießt ihn Dir an einem Spielfeldrand aus der Hand … Jetzt wäre es schön, wenn der Kaffee da bliebe, wo Du ihn haben willst, nämlich im Warmhaltebecher. Dafür muss der Becher robust genug sein, um Stöße und Stürze unbeschadet zu überstehen. Er sollte sich außerdem dabei nicht ungewollt öffnen oder gar seinen Deckel verlieren. Im Idealfall verschließt sich ein offener Isolierbecher von selbst, wenn er runterfällt. Thermobecher to go haben also dann die Nase vorn, wenn der Deckel fest sitzt und es sogenannte AUTOSEAL Thermobecher sind.

Beim offenen Kaffee-to-go-Becher entscheidet die Deckelkonstruktion, ob Du bei einem Rempler oder einer Vollbremsung sauber bleibst. Optimal sind Deckel mit erhöhter Trinköffnung am Rand. Ist die Öffnung in der Mitte, läuft der Kaffee erst über den Deckel und dann in Deinen Mund. Das ist suboptimal, denn so kann er sich dank Schwerkraft auch auf Dir und in der Umgebung verteilen.

Ergonomie und Oberfläche entscheiden darüber, wie sicher der Isolierbecher in Deiner Hand liegt – und deshalb auch darüber, wie schnell er Dir aus selbiger fällt – oder eben nicht. Ein guter Durchmesser für die Hand ist nicht zu klein und nicht zu groß. Etwa die Hälfte oder etwas mehr vom Umfang des Kaffeebechers sollten von Deiner Hand bedeckt sein. Eine griffige Oberfläche, beispielsweise mit einer Gummierung, ist ebenfalls ein klares Plus – auch bei unserem Thermobecher-Test.

Natürlich soll Dein schicker, neuer Thermo Mug lange schön aussehen. Kratzer und Beulen willst Du also keine drin haben. Wie kratzfest und resistent gegen Verformungen ein Thermo-Trinkbecher ist, hängt sowohl vom Material, als auch von der Oberflächenbeschichtung ab. Gummierungen, die für einen guten Grip sorgen, sind hier von Vorteil. Sie bieten gleichzeitig einen gewissen Schutz gegen Schäden an Deinem Warmhaltebecher für Kaffee.

Im Bereich unserer Test-Thermobecher haben für unterwegs der contigo West Loop, der Alfi Isomug Plus und der Emsa Travel Mug die Nase vorn.

Warum Thermobecher im Test?

Thermobecher to go sind in. Deshalb gibt es heute zahllose Modelle, Varianten und Materialkombinationen der verschiedensten Marken und in allen Preissegmenten. Wie findest Du in dieser Vielfalt den perfekten to-go-Thermobecher für Dich? Und auf was musst Du überhaupt achten?

Wir verschaffen Dir einen Überblick über die besten Modelle und machen Dir den Vergleich durch unsere klaren Testkriterien einfach. Die orientieren sich zum einen an den Anforderungen, die der Alltag an den Thermosbecher stellt. Zum anderen leiten sie sich auch ab von den Qualitätsansprüchen, die wir an die Test-Becher haben.

Unsere Ergebnisse bereiten wir übersichtlich für Dich auf, damit Du schnell siehst, welcher to-go-Thermobecher Dein idealer Begleiter wäre. Willst Du mehr über die Becher erfahren, klickst Du Dich einfach in unsere Reviews rein. Hier findest Du alle Details zum Thermobecher to go, die Erklärung zu unserer Sternchenvergabe und ein Fazit, das Dir alle Highlights eines Produktes zusammenfasst.

Unsere Kriterien für den Thermosbecher-Test

Dichtigkeit

Wer kleckert, fliegt raus. Dicht muss ein Kaffee-Thermobecher unterwegs immer sein. Isolierbecher, die dieses Kriterium nicht zuverlässig erfüllen, nehmen wir gar nicht erst in den Test auf.

Isolation

Hier stellen wir die Frage: Darf sich dieser Becher überhaupt Thermobecher to go nennen oder ist er kalter Kaffee? Je länger und besser er Deine Getränke warm oder kalt hält, umso besser ist die Note für einen Thermo-Trinkbecher in dieser Kategorie.

Material

Bei diesem Kriterium schauen wir darauf, welche Materialien verwendet wurden und welche Qualität sie haben. Sind Metallbecher aus billigen Legierungen oder hochwertigem Edelstahl? Schließlich geht es auch um den Geschmack bei einem Thermobecher. Edelstahl hat da die Nase vorn.
Bei Kunststoffen schauen wir vor allem bei Weichmachern genau hin. Sind die Test-Thermobecher BPA-frei? Wenn nicht, gibt das ein dickes Minus bei den Sternchen. Auch die Haptik muss für eine volle Punktzahl stimmen.

Verarbeitung

Ist der to-go-Thermobecher sauber und sorgfältig verarbeitet, klappert nicht, hat keine Grate oder Produktionsfehler, dann darf er sich mit voller Punktzahl schmücken.

Robustheit

Wie kratz- und stoßfest ist der Kaffee-Thermobecher? Überseht er auch turbulente Szenarien wie Festivals, einen vollen Weihnachtsmarkt oder ähnliches? Oder schwächelt er hier?

Design

Das Auge kauft mit. Elegant, poppig, modern, klassisch – das ist egal, Hauptsache das Design ist stimmig und unterstützt die Funktionalität des Thermo Mugs. Die Optik ist schließlich eine Frage Deines Geschmacks und Verwendungszwecks.

Nutzungskomfort

Brauchst Du beide Hände, um den Kaffeebecher zu öffnen oder reicht eine? Hat der Thermobecher to go ein AUTOSEAL oder nicht? Je einfacher die Handhabung eines Isolierbechers ist, umso besser schneidet er in unserem Test ab.

Reinigung

Geht das Teil auch wieder sauber? Bei der Reinigung schauen wir, wie einfach sich der Kaffee-Thermobecher reinigen lässt und ob sich eventuell irgendwo Reste festsetzen und unappetitliche Ränder bilden können. Auch die Frage nach der Spülertauglichkeit wirkt sich auf die Sternchen aus. Handwäsche gibt Punktabzug. Iso-Becher, die Du blitzsauber aus dem Geschirrspüler fischen kannst, bekommen Pluspunkte.

Fassungsvermögen

Einen Fingerhut voll Kaffee kannst Du auch zu Hause trinken. In einen Thermobecher für unterwegs muss also etwas mehr rein passen. Je größer das Fassungsvermögen eines Thermobechers im Test ist, umso besser schneidet er bei uns in dieser Rubrik ab.

Abmessungen

Passt der Iso-Mug gut in alle Standardhalterungen und steht er auch stabil auf dem Untergrund? Dann bekommt er gute Noten von uns.

Produktion

Damit sich ein Thermobecher „öko“ nennen darf, muss er mehr können, als Pappbecher zu sparen. Sind seine Produktionsbedingungen fair für Umwelt und Arbeitskräfte, die ihn herstellen, steht er in dieser Bewertungsrubrik gut da. Sind die Produktionsbedingungen unklar oder kommen gar hässliche Details zum Vorschein, gibt es Punktabzug.

Garantie

Wer eine Garantie gibt, ist von der Qualität seiner Produkte überzeugt. Eine Garantie vom Hersteller ist also ein guter Indikator für Langlebigkeit und uns damit eine gute Bewertung wert.

Preis/Leistung

Klar gibt es keinen Ferrari zum Preis eines Fahrrads. Passen Preis und Leistung aber zusammen, darf Thermobecher für den Kaffee to go sich über volle Punktzahl freuen.

Unser Thermobecher-Test – Ein kleines Fazit

Für Euch ins Rennen geschickt haben wir den:

  • contigo West Loop
  • Emsa Travel Mug
  • Thermos King Tumbler
  • Alfi Isomug Plus

Alle Kaffee-Thermobecher überzeugen in den Basics. Sie halten 100% dicht, isolieren Dein Heißgetränk hervorragend und glänzen mit einer robusten, gut verarbeiteten Qualität. Gefertigt sind alle Becher aus Edelstahl und greifen damit auf ein hochwertiges Material zurück. In den Kunststoffteilen sind die Thermobecher BPA-frei.

In der Gesamtwertung geht der contigo West Loop als Thermobecher-Testsieger aus dem Rennen hervor. Er überzeugt nicht nur mit einem edlen, modernen Design. Auch sein praktischer AUTOSEAL-Verschluss und die Gummierung für ein optimales Handling haben ihn aufs Siegertreppchen gebracht. Einziger Wermutstropfen: die Produktionsbedingungen in China lassen sich nicht nachvollziehen.

In diesem Punkt glänzen zwei andere Kandidaten: Der Emsa Travel Mug und der Alfi Isomug Plus. Beide werden in Deutschland hergestellt. Außerdem legen beide Hersteller viel Wert auf Nachhaltigkeit. Der Emsa Travel Mug kommt mit 5 Jahren Garantie, der Alfi Isomug Plus sogar mit 10 Jahren Garantie ins Haus. Abstriche muss der Isolierbecher von Emsa bei Design und Benutzerfreundlichkeit machen. Das ist für den Preis aber ok. Auch beim Isomug hakt es in einigen Situationen bei der Benutzerfreundlichkeit. Daher hier keine volle Punktzahl.

Unser Schlusslicht ist der Thermos King Tumbler. Zwar hält er mit fünf Stunden Deine Getränke am längsten warm. Aber die Kaffeetasse to go hat auch einen stolzen Preis und unklare Produktionsbedingungen. Das kostet natürlich Punkte.

Damit ist der contigo West Loop unser Testsieger. Alfi Isomug Plus und der Emsa Travel Mug sind jedoch als faire Produkte unsere Lieblinge und erhalten deshalb das Label „persönliche Empfehlung“. Mehr über alle vier Kaffee-Thermobecher findest Du in unseren Reviews.

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Einige Tipps und Tricks für Isolier-Kaffeebecher

Edelstahl-Isolierbecher sind aus Deinem Alltag nicht mehr wegzudenken? Dann hast Du mit unseren Tipps und Tricks vielleicht noch mehr Spaß mit den heißen Kaffeetassen.

1. Länger heiß oder kalt

Damit Dein Kaffee oder Tee länger heiß bleibt, hilft Dir dieser Trick: Du füllst heißes Wasser in den Iso-Kaffeebecher und lässt ihn so für einige Minuten stehen. Dann kippst Du das Wasser aus und füllst Dein Heißgetränk ein. Dasselbe kannst Du auch mit eiskaltem Wasser und Kaltgetränken machen.

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Das Wasser erwärmt oder kühlt die Wand des Thermobechers. Damit nimmt es Energie von der Becherwand auf oder gibt sie ab und wird entsprechend kühler oder wärmer. Das eigentliche Getränk verliert einige Grad weniger beim Einfüllen und hält so seine Temperatur länger. Dein Getränk bleibt mit diesem Trick bis zu 25% länger heiß oder kalt.

2. Shake it, Baby!

Apropos kalt: Gib doch mal einen Milchshake oder einen Smoothie und etwas Crushed Ice in den Isolierbecher. So hast Du in dem Iso-Becher to go im Sommer immer eine leckere Erfrischung dabei.

3. DIY-Thermobecher

Du kannst Dir auch Deinen Thermobecher selbst gestalten und so zum Unikat machen. Dafür kannst Du sie bedrucken oder gravieren (lassen) mit den verschiedensten Bildern oder einem frechen Spruch, der zu Dir und Deinem Kaffee to go passt. Das kannst Du auch mit den Bechern aus unserem Thermobecher-Test tun. Manche Becher bieten außerdem die Option, dass Du Bilder in eine dafür vorgesehene Halterung stecken kannst.

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